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Verbesserte Raumnutzung an der Adolph-Diesterweg-Schule in Gladenbach-Weidenhausen

Landkreis Marburg-Biedenkopf investiert in Weidenhausen 720.000 Euro - Neubau und Nutzungsänderung von Räumen schaffen weitere Kapazitäten

Marburg-Biedenkopf (25. Februar 2010) - Durch Investitionen in Höhe von 720.000 Euro plant der Landkreis Marburg-Biedenkopf die Funktionalität und die Raumsituation der Adolph-Diesterweg-Schule im Gladenbacher Stadtteil Weidenhausen zu verbessern. Der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Dr. Karsten McGovern stellte die Pläne nun gemeinsam mit der Schulleitung und dem Architekten vor.

Besprachen gemeinsam die Pläne für die bevorstehenden Bauarbeiten an der Adolph-Diesterweg-Schule in Weidenhausen: (v. li.) Schulleiterin Roswitha Stahringer-Brandenstein, Hausmeister Viktor Schneider, Konrektor Wilfried Bauer, Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Dr. Karsten McGovern, Klaus Herrmann und Torsten Schrodt vom Fachbereich Schule und Gebäudemanagement des Kreises sowie Architekt  Hans-Jürgen Laukel.   (Foto: Landkreis)

Besprachen gemeinsam die Pläne für die bevorstehenden Bauarbeiten an der Adolph-Diesterweg-Schule in Weidenhausen: (v. li.) Schulleiterin Roswitha Stahringer-Brandenstein, Hausmeister Viktor Schneider, Konrektor Wilfried Bauer, Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Dr. Karsten McGovern, Klaus Herrmann und Torsten Schrodt vom Fachbereich Schule und Gebäudemanagement des Kreises sowie Architekt Hans-Jürgen Laukel. (Foto: Landkreis)

Nach diesen Plänen sollen im Rahmen der Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen eine Cafeteria, eine Küche, eine Ruhezone und auch ein Konferenzraum entstehen.

Ferner sind eine Schulbücherei, ein Untersuchungs- und Kursraum, eine Hausmeisterwerkstatt, ein Lager für die Küche und ein Umkleidebereich für Personal der Küche Bestandteile der Planungen. Dabei sollen in der derzeitigen Cafeteria zwei zusätzliche Kursräume  entstehen.

Durch die optimierte Raumnutzung wird zudem die Möglichkeit geschaffen, das bisher räumlich getrennte Betreuungsangebot der Grundschule in einem Gebäude zusammenzuführen. Außerdem kann ein mit Sportboden ausgestatteter Raum, der bisher für die Grundschulbetreuung genutzt wurde, wieder als Sport-Mehrzweckraum, zum Beispiel für Gymnastik, genutzt werden. So wird auch die Raumsituation in der Turnhalle, die auch von den Schülerinnen und Schülern der Otfried-Preußler-Schule genutzt wird, deutlich verbessert.

“Durch die Nutzungsänderung von Räumen in den bestehenden Gebäuden können wir die Situation weiter verbessern”, teilte Dr. McGovern mit. Die Schule habe derzeit keine räumliche Entwicklungsmöglichkeit mehr. Dr. McGovern betonte, dass in die Planungen auch inhaltliche Erwägungen der Schule und pädagogische Konzepte eingeflossen seien.

Die nun vorgestellten Umbaupläne wurden in enger Abstimmung zwischen der Schulleitung, dem Landkreis als Schulträger und dem Architekten erarbeitet. “Der Architekt hatte den Auftrag, den Umbau sozusagen ganzheitlich zu betrachten, die Aspekte der Schule aufzunehmen und nach Umsetzungsmöglichkeiten zu suchen”, sagte Dr. McGovern. “Die geplanten Maßnahmen, die zum Beispiel auch das Ganztagsangebot mit berücksichtigen, decken den Raumbedarf der Schule auch langfristig ab”, stellte die Schulleiterin Roswitha Stahringer-Brandenstein fest.

Die Bauarbeiten sollen im Sommer beginnen und etwa ein Jahr dauern. “Dabei müssen wir natürlich Rücksicht auf den Schulbetrieb nehmen, um diesen so wenig wie möglich zu stören”, betonte Dr. McGovern.

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